Prolog
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Der Name des Kindergewaltprojektes ist Konzept bezogen. Sabaki, (jap.): ist ein Begriff aus der Kampfkunst und bedeutet ausweichen;
im übertragenen Sinne, einen Angriff ins Leere laufen lassen.
- Schutz durch ausweichen -
dies ist die Maxime und folglich ist der Ausbildungsschwerpunkt gewaltpräventiv auf die Vermeidung von Konfrontations- und Konfliktsituationen zwischen Kindern und Erwachsenen gerichtet. Projektbeginn war im Jahr 2003, wobei das Projekt im Jahr 2002 grundkonzipiert wurde. Eine Neuauflage (mit jetziger Konzeptform) folgte im Jahr 2007. Projektende ist, wenn alle Kinder geschult sind. Das Projekt selbst ist autonom und kann demzufolge von mehreren Vereinen bzw. Organisationen aufgenommen werden. Seit 2008 läuft Sabaki unter der Schirmherrschaft des Freistaates Thüringen, namentlich von Frau Christine Lieberknecht (Thüringer Ministerpräsidentin). Projektanhängig ist die Initiative SafePoint, welche Kindern in Notsituationen (Konfrontations- bzw. Konfliktsituationen) eine Zufluchtsstelle bietet und somit Schutz und Hilfe gewährleistet. Das Projekt beinhaltet eine Kinderverhaltensschulung, in der ein Verhaltensmuster mit Verhaltensformen für den außerhäuslichen Umgang mit Erwachsenen vermittelt wird. Sprich, Sabaki gibt Kindern einen Plan mit Methoden, damit diese, wenn sie außer Haus allein unterwegs sind und von Erwachsenen verfolgt, angesprochen, berührt oder festgehalten werden, entsprechend reagieren.
Die Warnung vor dem sogenannten "Fremden" sowie der Hinweis "Gehe mit keinem Fremden mit!" reicht nicht aus, damit Kinder wissen, wie sie sich außerhäuslich gegenüber erwachsenen Personen in Konfrontations- bzw. Konfliktsituationen entsprechend verhalten sollen. Es bedarf unbedingt einer professionellen Schulung der Kinder, welche wir uns als Aufgabe gesetzt haben und demzufolge auch durchführen. Wir lehren praktisch-spielerisch (ohne die Kinder zu verängstigen) nach einem eigens dafür erarbeiteten Konzept, welches sich von den meisten Kindergewaltpräventionskonzepten (mit gleicher Zielstellung) im Lehrinhalt und in der Vermittlung wesentlich unterscheidet. Ob Sabaki zu den führenden Kindergewaltpräventionsprojekten gehört und wir die Experten in diesem Gebiet haben, wissen wir nicht, aber laut unseren Referenzen sind wir auf den besten Weg dahin. Aber auch Sabaki kann keinen hundertprozentigen Schutz vor außerhäuslicher Kindesbelästigung und außerhäuslichen Kindesmissbrauch bieten, dennoch arbeiten wir daran dies zu erreichen. |